Aus meiner Arbeit

Folgende „STANDARDS“ zur Arbeit unserer Kirchengemeinden in Alters- und Pflegeheimen im Ev. Kirchenbezirk Öhringen - Stand 25.02.05 -fand ich vor, als ich nach Öhringen kam:

 

(Erarbeitet vom Arbeitskreis „Seelsorge in den Alten- und Pflegeheimen im Kirchenbezirk Öhringen ". Mitglied im Arbeitskreis waren: Regine Pflüger-Grönbach, Jochen Mayer, Andreas Vogt und Hans-Martin Bauer.)

 

Die Arbeit in den Alten- und Pflegeheimen soll nach folgenden Grundsätzen erfolgen:

 

1. Besuche

Bei Bedarf und auf Anfrage führt der/die zuständige Pfarrer/in Besuche bei den Heimbewohnern durch. Bei Seelsorgebesuchen durch eine/n auswärtige/n Pfarrer/in sollte der/die Pfarrer/in vor Ort informiert werden. (Entlastung)!) An die Geburtstage der Bewohnerinnen und Bewohner wird gedacht. Nach Möglichkeit können auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Besuche machen.

 

2. Sterbebegleitung / Aussegnungen / Beerdigungen

Sterbebegleitung erfolgt auf Anfrage durch den/die zuständige/n Pfarrer/in und den Hospizdienst (Telefon 0 79 41/ 64 80 26). Teil dieser seelsorgerlichen Begleitung kann das Krankenabendmahl durch den/die zuständige/n Pfarrer/in sein.

 

Verstorbene Gemeindeglieder, die länger als zwei Jahre im Heim waren, werden durch den/die für das Heim zuständige Pfarrer/in beerdigt. Wenn der / die frühere Gemeindepfarrer/in nicht zur Verfügung steht, dann ist ebenfalls der/ die für das Heim zuständige Pfarrer/in zuständig.

 

Auf Wunsch der Angehörigen werden Aussegnungen durchgeführt (nach Möglichkeit in eigens dafür eingerichteten Räumen).

 

3. Gottesdienste

Gottesdienstliche Feiern werden entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und

Verhältnisse angeboten: Eine besondere Berücksichtigung finden die kirchlichen

Festzeiten. Zu den Gottesdienstangeboten gehört auch die Feier des Heiligen

Abendmahls.

 

4. Kontakte zur Heimleitung

Der/die zuständige Pfarrer/in hält regelmäßige Kontakte zur Heimleitung. Hierbei erfolgen Absprachen in Hinsicht auf Gottesdienste, seelsorgerliche und geistliche Begleitung der Bewohner und sonstigen Angelegenheiten, die das Heim und die Kirchengemeinde gemeinsam betreffen.

 

5. Kontakte zum Pflegepersonal

Kirchliche Informationen sollen über die Heimleitung an das Pflegepersonal weitergegeben werden. Die Heimleitung wird gebeten, das Personal über die seelsorgerlichen, gottesdienstlichen und weiteren Angebote der Kirchengemeinde zu informieren.

 

6. Ökumenische Zusammenarbeit

Bei den Gottesdiensten und beim Aufbau von Besuchsdiensten soll, soweit als möglich, eine ökumenische Zusammenarbeit angestrebt werden.

Dokumentationen der AltenPflegeHeimSeelsorge