Neues vom Gemeindebrief Dezember 2019 und Januar 2020


Biblische Besinnung

 

Ernsbacher Rückblick

 

Bücherei

 

Liebe Leser, lasst euch von unseren über 30 neuen Büchern überraschen, die wir für euch eingekauft haben. Neben Bilderbüchern, Jugendromanen und Krimis haben wir auch preisgekrönte Literatur. Den Deutschen Buchpreis 2019 hat Saša Stanišić für „Herkunft“ erhalten. Der Roman kann bei uns ausgeliehen werden!! 

„Königskinder“ von Alex Capus und „Hinter der Drachenwand“ von Arno Geiger wurden für den Evangelischen Buchpreis nominiert und stehen ebenfalls zur Ausleihe bereit.

Macht also zahlreich Gebrauch von unserem tollen Angebot!

Euer Büchereiteam

Immer montags von 16.30 – 18.30 Uhr. Wegen Ansteckungsgefahr ist die Bücherei bis auf Weiteres geschlossen!

 

Friedlicher Wettstreit am Limestor

"Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. ganz Hohenlohe ist von den Römern besetzt... Ganz Hohenlohe? Nein!Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum liegen...Und so beschließt Cäsar die Herrschaft über Hohenlohe in einem Wettkampf unter dem Limestor zu entscheiden. "

Germanen oder Römer - wem gilt deine Treue? Unterstütze dein Volk in zahlreichen Wettkämpfen.

14 Kinder waren diesem Ruf gefolgt und standen Samstag morgens da, um für ihr Volk den Sieg zu erstreiten. Zunächst galt es, um überhaupt durch das römische Reich reisen zu dürfen, den Passierschein A38 zu bekommen. Anschließend ging es zur Wettkampfstätte. Dort mussten die „kleinen“ Römer und Germanen in verschiedenen Disziplinen, wie Speerweitwurf, Hindernislauf oder Zeltaufbau, ihr Können unter Beweis stellen und hierdurch für ihr Volk Punkte zu sammeln. Beim finalen Wettstreit, bei dem es den gegnerischen Anführer zum Fall zu bringen galt, festigten die Gallier ihre Führung und hätten eigentlich den Wettkampf gewonnen. Da sie jedoch faire Sportsmänner waren, boten sie den Römern eine letztes, alles entscheidendes Duell an. Es galt hierbei möglichst viele Diskusse im gegnerischen Korb zu versenken. Anfangs schien es, als würden die Römer diese Schlacht für sich entscheiden, doch die Gallier waren zäher, kämpften sich zurück und gewannen schließlich. Hohenlohe bleibt somit weiterhin in gallischer Hand. Da die „kleinen“ Gallier jedoch nur mit Hilfe der Römer ihren gewonnen Schatz bergen konnten und faire Sieger waren, teilten sie diesen mit ihnen und so ging ein weiterer Streit unterm Limestor friedlich zu Ende.
Und wir sind uns ganz sicher, dass dies nicht der letzte gewesen sein wird.

Der Zufall ist des Lebens Schmied

Unter dem Motto Zufall begangen die Pfadfinder vom 8.- 10.11.19 ihre diesjährige Herbstaktion. Schon vor Beginn der Aktion schlug das Motto erstmals zu, da die Aktion auf Grund von Terminüberschneidungen kurzfristig von Gerabronn nach Ernsbach verlegt werden musste. Pünktlich an einem anderen Ort ging es dann jedoch entspannt los, zumindest bis die Zufallsfee zum ersten Mal auf den Plan trat. Ihre Aufgabe war es aus einer handvoll Möglichkeiten den Fortgang des Geschehens zu bestimmen. Den Anfang machte ein Begrüßungscocktail, dem das Zufallsessen folgte.

Etwas später folgte dann die Abendgestaltung in Form einer Nachtwanderung. Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück war nun die Kreativität gefordert. Mit Werkzeug, Holz, Fleiß und Weiterem entstanden individuelle Kreationen, sowie ein Insektenhotel.

Am Nachmittag forderten die Gruppenleiter nun selbst den Zufall heraus, bestückten die Teilnehmer mit ein paar Groschen und der Aufgabe in zwei Gruppen genug einzukaufen um die gesammelte Gruppe mit drei Gängen zu sättigen. Nach dem gemeinsamen Kochen und Essen trat die Zufallsfee wieder auf den Plan und
brachte einen Filmabend mit frischem Popcorn.


Am nächsten Morgen gab es noch einmal etwas für den Gaumen. Ein reichhaltiger Brunch stärkte die müden Knochen, so dass dem Aufräumen und ein paar letzten gemeinsamen Spielen nichts mehr im Wege stand.

 

Weihnachten in Ernsbach

 

Pfadfinder*innen holen das Friedenslicht

Am Samstag, den 14. Dezember werden Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Betlehem in Wien abholen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben.

Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendungsfeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiterreichen. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto: „Mut zum Frieden“.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Bund der Muslimischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen (BMPPD), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Pfadfinder*innen leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.

In unserer pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinder*innen bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

 

Ernsbacher Ausblick