Neues vom Gemeindebrief Juni und Juli

Auf dieser Seite können Sie ausgewählte Inhalte aus unserem aktuellen Gemeindebrief entdecken. Besinnliche Texte von Pfarrerin Fritz, Rückblicke auf unsere Gemeindeaktivitäten, sowie Veranstaltungshinweise und einen Plan für feststehende Termine.

Aus Gründen des Datenschutzes und des Urheberrechtes werden wir auf Fotos, Grafiken und Zeichnungen leider verzichten. Auch mit Namen, Telefonnummern und E-Mailadressen werden wir uns an dieser Stelle zurückhalten. Wir bitten dafür um Verständnis. 

Biblische Besinnung

Monatsspruch für den Juli: Jeder Mensch sei schnell zum Hören langsam zum Reden langsam zum Zorn. Jakobus 1. 19

Sehr geehrte, liebe Gemeindemitglieder,

Jeder sei schnell zum Hören, aber, so könnte man fragen, worauf. Es gibt so vieles, was geredet wird und wer sagt dann, was wichtig ist und richtig. Wir hören heute von Fake News und Täuschungen. Und zugleich hören wir Erschreckendes, z.B., dass selbst im tiefsten Meeresgrund im Marianengraben eine Plastiktüte aufgefunden wurde und die Meere damit angefüllt sind.

Vielleicht müssen wir diesen ersten Satzteil des Verses aus dem Jakobusbrief auch so verstehen: Höre dem anderen zu, höre genau hin, denke über das nach, was du hörst, erkundige dich genau. So würde dieser Satzteil gut zu dem zweiten Teil passen. Unsere Zeit heute ist so hektisch und schnelllebig, da tut es gut, genau nachzudenken und nicht gleich einzustimmen in jede Stimmung und jede Rede, die gesprochen wird. Höre erst einmal genau hin und sortiere deine Gedanken, so dass das, was du sagst, guttut, freundlich gesprochen und ehrlich ist. Gut, und manches Mal ist es auch deshalb gut, genau hinzuhören, damit ich nicht gleich aufbrausend reagiere, nicht gleich mit der Faust auf den Tisch haue. Genau hinhören, freundlich, ermutigend, ehrlich sprechen, Verständnis für den anderen suchen, so kann auch wieder das Vertrauen ineinander wachsen und eine Gemeinschaft, die guttut. Davon handelt dieses Jahr im Juni auch der Kirchentag. Seine Losung heißt: „Was für ein Vertrauen“. Wie finden wir als Gesellschaft und suchen wir doch wieder nach mehr Vertrauen, im Hören und im Reden und Tun. Dabei kann uns das Gebot helfen, mit dem Jesus Christus die 10 Gebote zusammengefasst hat: Jesus Christus spricht: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Mt. 22, 37)

 

 Ihre Pfarrerin Friederike Fritz

Was für ein Vertrauen 

2. Könige 18,19 

Vertrauen ist eine Kraft, die uns tragen kann. Vor allem im Verbund. Und gleichzeitig ist Vertrauen etwas sehr Verletzliches. Vertrauen ist stark und gleichzeitig beschützenswert. 

„Was für ein Vertrauen“- das ist die Losung für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Er ist vom 19.-23. Juni 2019 zu Gast in Dortmund.

„Diese Losung hat ein hohes aktuelles Potenzial“, meint Annette Kurschus, die leitende Geistliche der gastgebenden westfälischen Kirche. „Die Losung stammt aus einer eher unbekannten Geschichte im Alten Testament der Bibel - aus einer kriegerischen Szene. Gewalt und Auseinandersetzung gibt es da, feindliche Rivalität zwischen unterschiedlichen Religionen. Der Textzusammenhang ist sperrig und verwirrend. Und gerade darin erschreckend aktuell. Es geht um Gottvertrauen. Darum, wie es zum Leben hilft. Wie es darüber hinaus Politik beeinflusst und gesellschaftliches Handeln.“

„Wir wissen aber, dass Vertrauen nicht befohlen oder angeordnet werden kann. Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht. Sie passt zu Dortmund, zu

einer Region, in der Menschen mit schwierigsten Problemen, mit gravierenden Strukturveränderungen, fertiggeworden sind. Auf die Frage „Was tun?“ haben viele Menschen im Revier geantwortet: „Wir tun was.“ 

Ernsbacher Rückblick

Weihnachtsmarkt 2018 in Zahlen

Auch im Jahr 2018 war unser Weihnachtsmarkt gut besucht und brachte eine Endsumme von 3.560,50 € ein, etwas mehr als im Jahr davor. Die Landfrauen bekommen 200 €, Schule und Kindergarten Ernsbach jeweils 300 €. Die Flötengruppe für neue Noten 100 €. Bücherei, Pfadfinder, Kinderkirche und 3+1 Gruppe erhalten jeweils 150 €. Eines unserer behinderten Kinder 250 € für einen Fahrradadapter. 

Der weitaus größte Anteil geht mit 1.500 Euro auf das Spendenkonto der Ernsbacher Kirche zur Erneuerung des Dachstuhls.

Natürlich bedanken wir uns auch in diesem Jahr bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern. In den Ständen, im Gemeindehaus und in der Kirche. Ohne Ihre Unterstützung wäre ein solch schönes Ergebnis nicht möglich gewesen. 

 

 

Ostern in der Kinderkirche

Fröhlich bunte Gottesdienste gab es am Ostersonntag in beiden Gemeinden. Lange hatten die Kinder und ihre Mitarbeiterinnen geprobt und sich viel Mühe gegeben. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Das Lied und der Text der uns Ostern näher brachte hat denke ich, allen sehr gut gefallen.

In der Kinderkirche Sindringen war das Suchen der Osterüberraschungen nach dem Gottesdienst im Pfarrhaus angesagt.

Nach Pfingsten gehen die Kinderkirchkinder in Sindringen in die großen Ferien und freuen sich auf ein Wiedersehen im Herbst.

In Ernsbach wird es noch ein bisschen weitergehen mit der Kinderkirche. Ihr werdet über die App-Gruppe über neue Termine informiert. 

 

                                                                                                          Ilka Schuster 

 

Hauptvisitation im Norddistrikt

Seit dem 23. Februar findet im Norddistrikt die Hauptvisitation für die Kirchengemeinden im Norden des Kirchenbezirks statt. Am 23. Februar trafen sich die Kirchengemeinderätinnen und -räte und jeweils fünf weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Limeshalle in Sindringen. Dekanin Waldmann und Pfarrer Köhrer aus Langenbeutingen schauten mit den Mitabreiterinnen und Mitarbeitern des Kirchenbezirks auf die gute und wertvolle Arbeit der Ehren- und Hauptamtlichen des Norddistriktes und auf die Wünsche und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Der Blick in die Zukunft war an diesem Morgen und Nachmittag wichtiger Bestandteil. Wie bewegen wir Kirche, was ist uns wichtig, wie gehen wir miteinander einen guten Weg.

Am 12. März fand im Gemeindehaus in Orendelsall ein Abend mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinden statt. Es ging darum, miteinander ins Gespräch zu kommen: Was brennt in uns, was ist uns für unsere Arbeit wichtig, was wollen wir jungen Menschen weitergeben? Und was sind unsere Wünsche und Perspektiven für die Zukunft.

Am 28. März wird sich Dekanin Waldmann im Gemeindehaus in Ernsbach mit den Mitarbeiterinnen in der Seniorenarbeit der Kirchengemeinden treffen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Am 29. März wird sie im Gemeindehaus in Ohrnberg mit den Kirchenpflegerinnen und Kirchenpflegern zusammenkommen und am Nachmittag im Gemeindesaal in Sindringen mit den Sekretärinnen und Sekretären. 

Dekanin Waldmann hat sich auch mit den Bürgermeistern zusammengesetzt und wird auch mit Landwirten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flüchtlingsarbeit, den Mesnern und Mesnerinnen, Hausmeisterinnen und Hausmeistern der Gemeindehäuser, den gewählten Vorsitzenden der KGR-Gremien und mit Partnern aus der Ökumene ins Gespräch kommen.

Am 7. April findet um 18.00 Uhr zum Abschluss der Visitation ein gemeinsamer Gottesdienst für alle Kirchengemeinden statt: in der Kirche in Forchtenberg.                      

Ihre Pfarrerin Friederike Fritz

Ernsbacher Ausblick

Erntebittgottesdienst Keiner lebt für sich allein

(nach Römer 14,7a)

„Keiner lebt für sich allein“ ist in diesem Jahr das Thema der Erntebittmaterialien des Evangelischen Bauernwerks in Württemberg Hohebuch. Paulus erinnert mit dem Vers im Römerbrief daran, dass wir Verantwortung haben gegenüber Gott, der uns und alles geschaffen hat. „Leben wir, so leben wir dem Herrn“.

Beim Erntebittgottesdienst geht es nicht nur um die Bitte an Gott für eine gute Ernte, sondern auch um die Verantwortung, die Gott uns gegeben hat für die Welt und unsere Mitmenschen.

Allerdings: zur Verantwortung gehört auch die Verheißung – Gott begleitet uns und segnet uns zum Guten.

In unserem Gottesdienst für beide Gemeinden, Sindringen und

Ernsbach gemeinsam, stellen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden des neuen Konfi-Jahrganges vor. Wir feiern den Gottesdienst 

am 30. Juni um 10.00 Uhr auf dem Badeplatz in Sindringen

und laden Sie herzlich ein                                                           Ihre Pfarrerin Friederike Fritz

 

Seniorenausflug

Am 02. Juli findet unser diesjähriger Seniorenausflug statt. Wir fahren mit dem Bus zur Dorfkäserei nach Geifertshofen. Dort werden wir eine Führung bekommen. 

Zum Kaffee mit Kuchen fahren wir zur Kunsthalle nach Schwäbisch Hall. Wer möchte kann dort in die Kunstaustellung gehen. Auf der Heimfahrt kehren wir zum Abendessen ein.

Anmeldungen erbitten wir bis zum 25. Juni im Pfarramt. Kosten: 25 Euro für Fahrt und Führung in Geifertshofen. 

Seniorennachmittag

Am 4. Juni um 14 Uhr findet in Ernsbach unser nächster Seniorennachmittag statt, in Sindringen am 25. Juni, jeweils zum Thema „Demenz“.

Ihre Pfarrerin Friederike Fritz

 

 

  

Chorprojekte mit unseren Bezirkskantoren Stefanie und Jürgen Breidenbach zum neuen Liederbuch "Wo wir dich loben plus"

 

Das neue Liederbuch, welches im vergangenen Dezember in unserer Landeskirche erschienen ist, bietet sprachlich, theologisch wie melodisch neue Zugänge zum Glaubensleben und möchte Brücken bauen zwischen verschiedenen Singtraditionen und Glaubensprägungen. Die Unterschiedlichkeit der Lieder drückt eine große verkündigende Gemeinschaft aus, die anstecken möchte.

Das wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen unseres Kirchenbezirkes erleben und neue Lieder aus dem Liederbuch kennenlernen:

In jedem der drei Distrikte Nord, Ost und Süd soll 2019 ein eigenes Chorprojekt mit jeweils neuer Liedauswahl unter Leitung der Bezirkskantoren Stefanie und Jürgen Breidenbach stattfinden. Es gibt immer innerhalb einer Woche drei Proben, die in einen Sonntagsgottesdienst münden. Die Proben sollen an unterschiedlichen Orten stattfinden, um für nachbarschaftliche Bewegung und Beteiligung zu sorgen. Es geht jeweils bei Null los, geprobt werden drei bis fünf mehrstimmige Liedbeiträge. Zielgruppe sind alle Menschen, die gerne singen, ebenso Chorsänger/innen des jeweiligen Distriktes, aber auch darüber hinaus.

Bitte melden Sie sich zu den einzelnen Projekten telefonisch oder per mail mit Angabe der Stimmlage an: Bezirkskantorat, Stefanie und Jürgen Breidenbach, Tel. 07941/648059, mail: bezirkskantorat.oehringen@t-online.de 

Termine: 

Projekt 1: Sonntag, 7. Juli 2019 Forchtenberg 

Proben:

Di, 2.7. um 19.30 Uhr Probe im Ev. Gemeindehaus Orendelsall

Fr, 5.7. um 19.30 Uhr Probe im Ev. Gemeindehaus Ernsbach

Sa, 6.7. vormittags Forchtenberg Kirche

 

Projekt 2: Sonntag, 22. September 2019 Pfedelbach

Proben:

Di, 17.9. um 19.30 Uhr Probe im Ev. Gemeindehaus Adolzfurt

Fr, 20.9. um 19.30 Uhr Probe im Ev. Gemeindehaus Untersteinbach

Sa, 21.9. vormittags Pfedelbach Kirche

 

Projekt 3: Sonntag, 13. Oktober 2019 Kupferzell

Proben: 

Di, 8.10. um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Neuenstein

Fr, 11.10. um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Waldenburg

Sa, 12.10. vormittags Kupferzell Kirche